Knast in Ratingen: Fertig

Drahtverhau mit Natodraht

© Gabi Schoenemann/ Pixelio

Die JVA-Düsseldorf geht neue Wege. Viel Tageslicht und Einzelduschen waren bisher keine Markenzeichen einer JVA. Am Stadtrand von Düsseldorf ( oder doch Stadtgebiet Ratingen ? )  wurde in den letzten 2 Jahren eine der größten Investitionen des NRW-Strafvollzugs verbaut. Die neue Anstalt soll die Anstalten Düsseldorf ( Ulmer Höh ), Duisburg und Oberhausen ersetzen.

Die neue JVA liegt  unmittelbar an der Autobahn 44 und nahe des Düsseldorfer Flughafens. Die Zuständigkeit der neuen JVA erstreckt sich auf Männer. Auf 850 Gefangene sollen 350 bis 380 Bedienstete kommen.

Möglichst viel Tageslicht soll die Energiekosten gering und Gefangene sowie Justizvollzugsbeamte bei Laune halten. In den Gefängnissen, die in den 70´er Jahren gebaut wurden, herscht ein enormer Krankenstand. Das soll in Ratingen nicht passieren. Ob der hohe Krankenstand am Mangel von viel Tageslicht liegt, sei einmal dahingestellt. Sicherlich  mag es einer von vielen Faktoren sein, am hohen Krankenstand der Kollegen spielt dies aber wohl eher eine untergeordnete Rolle.

Weitere Informationen

  • NTV-TV
    Neues JVA-Konzept in Düsseldorf“Superknast“ ist fertig

Das Bild im Beitrag stammt von Gabi Schoenemann / Pixelio.de

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