Hannelore Kraft fordert Personal

Portrait Hannelore Kraft

© Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Foto: Uta Wagner

„Der Vorschlag, beim Personal zu kürzen, führt nicht wirklich zum Erfolg. Von den 320 000 Mitarbeitern des Landes gehören gut 7000 zum engeren Kreis der Ministerien und der Landesverwaltung. Die Bezirksregierungen sind ausgepresst Netto hatt die Vorgängerregierung 2400 Stelle getrichen.

Dabei brauchen wir mehr Leute: Kontrolleure in den Finanz- und Umweltbehörden, Nachwuchs für eine älter werdende Polizei und in den Gefängnissen – ich erinnere nur an das Drama der JVA Aachen… ,“

so Hannelore Kraft bei einem Gespräch in der Redaktion des Kölner Stadtanzeigers.

Hierbei handelt es sich um eine besonders hilfreiche Aussage für den Strafvollzug in Nordrhein Westfalen der zur Zeit vor dem personellen Ausbluten steht.

Der BSBD sieht in dieser Aussage nicht nur eine Absichtserklärung der Ministerpräsidentin sondern auch eine überfällige Geste im Rahmen der Fürsorgepflicht gegenüber den betroffenen Bediensteten, die u.a. mit vielen neuen Aufgaben in der IT-Technik belastet werden und das bei einer absolut mageren Personalausstattung“,

so BSBD-Landesvorsitzender Klaus Jäkel gegenüber der Presse.

Es bleibt zu hoffen, dass es sich bei den Aussagen von Hannelore Kraft nicht um Lippenbekentnisse handelt. Jetzt, im Nachtragshaushalt und im Haushalt 2011 werden wir erleben ob unsere Ministerpräsidentin  „Taten“ sehen lässt.

Weiterführende Links:

Das Bild im Beitrag stammt von Paul-Gerd Meister / Pixelio.de

Kommentieren ist momentan nicht möglich.

Aktuelles
Kalender
November 2017
M D M D F S S
« Okt    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  
Archiv